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Familienurlaub

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Eine Insel voller Überraschungen

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Entdeckungen

Bei der Weiterfahrt verpassen wir die Abfahrt nach Preveli. Egal, ich habe mir noch den Strand von Damnoni als sehenswert markiert – hier können wir unter Sonnenschirmen unsere Lunchboxen auspacken und endlich baden! Eigentlich hätte ich unseren Urlaub auch die „Reise der verpassten Ausfahrten“ nennen können. Statt in das vorbildlich renovierte und preisgekrönte Örtchen Vamos verschlägt es uns am nächsten Tag in die Touristenfalle Georgioupuli.

Immerhin: Im erstbesten Café im Ort gibt es leckere Crêpes! Ein anderes Mal sitzen wir in dem kleinen Bergdorf Sellia im Süden der Insel fest, weil unser Mietwagen nicht mehr anspringt. Doch das hat auch etwas Gutes: Wir bummeln durch den kleinen hübschen Ort und genießen die schöne Aussicht auf die Südküste! Sogar Naima ist begeistert – sie hat eine Katze gefunden, die sich streicheln lässt. Nach einem kurzen Telefonat mit der Autovermietung ist auch unser Anlasser-Problem behoben. Dass wir gar nicht weit fahren müssen, um ein Bilderbuch-Kreta-Dorf zu sehen, erkennen wir bei unserem Abstecher nach Melidoni, sechs Kilometer von unserem Hotel entfernt.

Auf dem Dorfplatz haben es sich die Männer an den Tischen des „Kafenions“ gemütlich gemacht. Vor steinernen Torbögen mit blaugestrichenen Türen blühen Oleanderbüsche. In einer kleinen Gasse sind vier schwarzgekleidete Frauen ins Gespräch vertieft. Genauso malerisch: das Kloster Agia Triada im Nordwesten bei Chania, auf der Akrotiri-Halbinsel.

Ein Mönch sitzt am Eingang, ansonsten haben sich außer uns nur vier weitere Touristen hinter die imposanten Mauern aus dem 17. Jahrhundert gewagt. Noch weiter zurück in die Zeit versetzt wird man in Festos im Süden Kretas, wo die Mauern eines jahrtausendealten minoischen Palastes ausgegraben wurden. Naima hat wenig für die Amphoren übrig und klettert lieber auf den verwinkelten Torbögen herum, was aber leider verboten ist. Wir beschließen also, unser Kultur-Programm abzukürzen. Naima will ohnehin wieder zurück zu „Käpt’n Schafskäse“. Oder wenigstens zum Strand. Den zweiten Wunsch können wir schnell erfüllen: Wir fahren eine steile, beängstigend schmale Schotterstraße zum Kommos Beach hinab. Schöne Überraschung: Nur zwei Touristinnen haben es sich auf Liegestühlen am Sandstrand gemütlich gemacht. Dafür ist später im Hotel wieder einiges los. Zum Beispiel beim Ausflug zum hoteleigenen Bauernhof, der „Agreco Farm“, auf der es einen Mini-Zoo, einen Spielplatz und eine alte Olivenölpresse gibt. Wir lernen, dass Olivenbäume 400 Jahre und älter werden können. Naima darf am letzten Tag noch einmal in den Kinder-Club, Ahmed und ich genießen den Strand. Erholung pur! Klar, dass uns allen der Abschied am nächsten Tag schwer fällt. Doch wir kommen wieder! Wenn die Götter uns gewogen sind…


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