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Familienurlaub

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Ohne Auto ins Gebirge

Ein Sommerurlaub da, wo die Alpen am schönsten sind, und zwar autofrei: Mit Bus und Bahn lassen sich Seen, Berge und Ortschaften im Berchtesgadener Land perfekt erkunden.

Hauptbahnhöfe kommen selten beschaulicher daher als der von Berchtesgaden. Nicht nur, weil zwei der drei Gleise allein zur Zierde da sind, auch wegen seiner Lage direkt an der munter rauschenden Ache, hinter der sich der Blick auf die Gipfel des Nationalparks mit dem imposanten Watzmann eröffnet. Dass es hier im südöstlichsten Zipfel Deutschlands eher gelassen zugeht, haben wir aber schon seit der letzten Teilstrecke unserer Zugfahrt geahnt. Ab Freilassing schlängelt sich ein einziges Gleis durch Bergtäler und sommerlich sattgrüne Wälder und Wiesen, bis wir schließlich unsere Koffer auf den Bahnsteig stellen und erst einmal durchatmen.

Busse sind für Gäste umsonst

Wir sind in Berchtesgaden, und die kurze Taxifahrt zum Hotel wird auch das einzige Mal bleiben, dass wir mit dem Auto unterwegs sind. Unser Sohn Loris ist, wie viele vierjährige Jungen, großer Fan des öffentlichen Nahverkehrs, und ihm hätten wir kaum einen größeren Gefallen tun können, als einen Urlaub mit Bus und Bahn (und, nicht zu vergessen, Elektroboot, Grubenbahn und Seilbahn) zu unternehmen. Seinen kurzen und trockenen Kommentar „Toll!“ werden wir noch öfter hören, wenn wir einen unserer zahlreichen Ausflüge unternehmen. Dass wir ohne Auto so mobil sind, liegt auch daran, dass die Kurkarte, die wir in der „Krone“ von unserem Wirt bekommen, gleichzeitig Fahrkarte für den Berchtesgadener Nahverkehr ist. Und so fahren wir gleich mit dem Bus, der nur gut hundert Meter von unserem Hotel entfernt hält, hinunter in die Stadt – bei über 30 Grad die eindeutig weniger schweißtreibende Variante.

So viele Möglichkeiten

Denn einfach nur auf dem Balkon bleiben und das Alpenpanorama genießen geht ja nun gar nicht – wenn man als Berchtesgaden- Urlauber ein Problem hat, dann das, sich zwischen so vielen Möglichkeiten entscheiden zu müssen. In der schmucken Altstadt wartet etwa das königliche Schloss auf einen Besuch; in der Stadt selbst und oberhalb laden lauter wunderbare Wanderwege zum Spazieren ein, und eine Fahrt mit dem Elektroboot auf dem Königssee sowie eine Seilbahnfahrt hinauf auf den Jenner oder den Obersalzberg dürfen auch nicht fehlen – und mit dem Zug ist selbst Salzburg gerade einmal ein Stündchen Fahrt entfernt. Und damit das Kind an unserer Seite nicht nur Erwachsenen-Vergnügungen mitmachen muss, stehen natürlich ausgiebige Besuche in der großzügigen Watzmann- Therme und im „Erlebnisberg werk“ an. Bei der Sommerhitze bieten Nachmittage im Schwimmbad oder in den Stollen des Salzbergwerks eine willkommene Abkühlung. Dass es im nahen Freilassing außerdem noch das Eisenbahnmuseum „Lokwelt Freilassing“ gibt, haben wir Loris – gemein, ich weiß – verschwiegen. Aber man kommt beim besten Willen nicht dazu, alle Freizeitangebote zu nutzen. Zumal man ja die eine oder andere Pause zum Essen-Fassen einlegt. Auch da kann sich das Angebot sehen lassen. Loris (und uns) schmeckt es auf der Sonnenterrasse des Berchtesgadener Hofbräuhauses ebenso wie in der Traditionswirtschaft „Goldener Bär“ und in den anderen Lokalen – Loris’ Kommentar: „Köstlich!“


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